Mit der Taufe beginnt der Glaubensweg eines Menschen. Gott sagt zu einem jeden Täufling: „Du bist mein geliebter Sohn, Du bist meine geliebte Tochter. Ich möchte Dich auf deinem Lebensweg begleiten und dich in allem, was Du tust, unterstützen!“

Jesus selbst hat diesen besonderen Zuspruch Gottes erfahren, als bei dessen Taufe im Jordan eine Stimme aus dem Himmel sprach: „Du bist mein geliebter Sohn, am dem ich Wohlgefallen habe“ (Mk 1,11).

Im Sakrament der Taufe wird ein Lebensbund zwischen Gott und dem Täufling geschlossen. Eine Beziehung, die im Laufe des Lebens gepflegt und vertieft werden muss. Gott gibt immer sein JA. Wir Christen entscheiden, ob wir dieses Ja Gottes annehmen wollen oder uns dem verschließen.

Ein jeder Mensch kann getauft werden, der noch nicht gültig die Taufe empfangen hat. Das bedeutet, wer in einer christlichen Gemeinschaft bereits die Taufe empfangen hat, kann nicht ein zweites Mal „katholisch“ getauft werden. Dies trifft kann dann zutreffen, wenn sich Erwachsene taufen lassen wollen.

In der Regel werden Kleinkinder getauft, deren Eltern für sie den Empfang der Taufe erbitten. Kann davon ausgegangen werden, dass der Wille der Eltern ernst ist und einer Erziehung im Glauben nichts im Wege steht, wird das Kind zur Taufe zugelassen.

Eltern sind in erster Linie für die Erziehung und das Heranwachsen eines Kindes verantwortlich. Das gilt auch im Bereich des Glaubens. Die Eltern sollen den Kindern dabei helfen im christlichen Glauben groß zu werden. Das kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: durch gemeinsames Beten; durch das Mitgeben christlicher Werte; durch das Vorleben des eigenen Glaubens. Dabei sollen die Eltern durch den Paten / die Paten unterstützt werden. Die Paten sollen somit nicht nur für die „Geschenke“ verantwortlich sein, sondern sollen dem Täufling das Geschenk des Glaubens mit auf dem Weg geben.

Um Pate werden zu können, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Der Pate muss mindestens 16 Jahre alt und katholisch sein
  • Er muss das Sakrament der Taufe, der Firmung und der Eucharistie selbst empfangen haben
  • Er darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein

Es sollen nie mehr als zwei Paten gewählt werden, die, wenn möglich, geschlechtsgemischt gewählt werden. Ein Pate ist in jedem Fall erforderlich.

Ein evangelischer Christ kann nur die Funktion eines „Taufzeugen“ übernehmen und einem katholischen Paten zur Übernahme der Patenaufgaben zur Seite gestellt werden.

Vor der Taufe eines Kindes findet in der Pfarreiengemeinschaft Marktheidenfeld ein Vorbereitungstreffen mit dem Taufpriester statt. In diesem Gespräch werden die Eltern über verschiedene Einzelheiten der Taufe informiert.

Möchte sich ein Erwachsener taufen lassen, so erfolgt eine längere Taufvorbereitungszeits, die individuell und nach Absprache erfolgt.

Wenn Sie ihr Kind bei uns taufen lassen wollen, so kommen Sie zu unseren Öffnungszeiten ins Pfarrbüro, um die Taufe aufzunehmen und ein Gespräch mit dem Taufpfarrer zu vereinbaren. Benötigt werden die Geburtsbescheinigung und das Stammbuch der Familie.

Ansprechpartner

Kath. Pfarramt Marktheidenfeld
Ludwigstraße 13
97828 Marktheidenfeld

Tel.: 09391 987231
Mail: pfarrei.marktheidenfeld@bistum-wuerzburg.de